Schnitzeljagd in der Wohnung

Mai 18

Ein verregneter Sonntag Hallo Lässiger, heute war ein verregneter Sonntag. Kein richtiges Wetter um draußen zu spielen. Diese Tage stellen immer eine besondere Herausforderung für Eltern mit kleinen Kindern dar. Die Wohnung bietet nur begrenzte Möglichkeiten, um die Kinder sinnvoll zu beschäftigen, doch es gibt sie. Sicherlich, man könnte die Kinder auch vor die Glotze setzen. Den Kindern würde das mit Sicherheit Spaß machen. Vielen Eltern macht das auch Spaß, weil sie dann ihre Ruhe haben. Ich persönlich mag das nicht. Mein Junge darf abends den Sandmann und danach noch Yakari oder Ritter Trenk gucken, das reicht. Wir leben in einer Zeit der medialen Massenverblödung und ich möchte mein Kind so lange wie möglich davor schützen. Also muss ich mir an verregneten Sonntagen auch mal etwas Neues ausdenken. Heute war es wieder so weit – wir spielten Schnitzeljagd in der Wohnung. Der Auftrag Die Schnitzeljagd begann mit einem Brief an den unbekannten Detektiv. Dieser Brief lag bei uns im Briefkasten. Zusammen mit meinem Sohn und meiner Frau beratschlagten wir, ob wir den Brief öffnen sollen. Er hatte keinen Absender und eigentlich ist von uns dreien auch keiner ein Detektiv. Schließlich wagten wir es und öffneten das Schreiben. Zu unserer Überraschung war der Brief direkt an unseren Sohn gerichtet. Der Inhalt war ein Hilfegesuch. Es ging um die Suche nach einem verloren gegangenen Schatz. Wenn unser Junior den Schatz findet, durfte er die Hälfte davon auch selbst behalten. Hast Du schon mal leuchtende Kinderaugen gesehen? Das sind geniale Momente. Der Kleine hatte angebissen. Die Schnitzeljagd beginnt Der erste Hinweis für die Schnitzeljagd durch unsere Wohnung lag dem Schreiben bei. Unser Kind sollte auf seinem Fotoapparat schauen. Jetzt kam natürlich die erste Abweichung vom Plan, unser Kind wusst nicht mehr, wo er seinen Fotoapparat zuletzt hingelegt hatte. Wir fanden ihn zum Glück dann trotzdem. Darauf war ein Foto, welches nicht von unserem Kind war. Es zeigte eine unserer Stubenpflanzen. Wir wunderten uns, was denn das zu bedeuten hatte. Dann gingen wir zu der Pflanz und da lag eine Banane. Ein wenig verwirrt, überredeten wir unseren Sohn, dass die Banane erst einmal zurück in die Obstschale zulegen, wo sie eigentlich hin gehört. In der Obstschale lag ein Schlüssel, auch der gehörte hier...

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Piratenschatz Teil 2

Jan 12

Hallo Lässige(r), heute habe ich den zweiten Teil meiner Piratensaga für Dich. Die Saga um den mutigen Piraten Neunmalklug und seinen Piratenschatz. Den ersten Teil findest Du hier: Piratenschatz Teil 1 Also tauche nun ein in die wilde Welt der Piraten und Lese den zweiten Teil um die Abenteuer des mutigen, kleinen Piraten Neunmalklug… Immer wieder diese Krake Jacques, die gefährliche Krake, hatte es geschafft. Nach einem harten Kampf konnte er den Schatz erobern, den der kleine Pirat Neunmalklug noch vor kurzem bei seinen Freunden versteckt hatte. Die beiden Freunde betraten schuldbewusst den geheimen Unterschlupf des Piraten und berichteten ihm von Jacques gemeinen und hinterlistigem Überfall. Der kleine Pirat machte ihnen keine Vorwürfe. Doch sie wussten alle: So lange Jacques im Besitz des Schatzes war, war er der unangefochtene Herrscher des Meeres. Neunmalklug musste schnell handeln! Ausbildung zum Superhelden Schon am nächsten Tag begann er mit einem SuperHyperSpezialGeheimTraining. Er trainierte sich selber zum Kampftaucher mit Nahkampfausbildung. Schon nach 30 Minuten war er zur gefährlichsten Waffe der sieben Meere geworden. Er besaß nun die Fähigkeit, alle Lebewesen des Wassers in den Schlaf zu reden. Der Kampf um den Schatz beginnt Endlich war die Zeit gekommen um zu handeln! Durch seine Wasserspione, die stinkenden Miesmuscheln, kannte der kleine Pirat Neunmalklug Jacques Versteck: Mitten im Stubenmeer. Mit seinem superschnellen Schnellboot fuhr er schnell hinaus auf die See. Er fuhr am gefährlichen Aquariumsfelsen und der Couchinsel vorbei bis zu der Stelle, an der er die gefährliche Krake vermutete. Er ankerte, legte sich seine Taucherausrüstung an und sprang ins Wasser. Schon nach kurzer Zeit fand er Jacques. Der saß auf dem Piratenschatz und es kam zum Showdown. Die Krake warf ihren ersten Tentakel nach Neunmalklug. Unser Pirat wich gekonnt aus und begann, eine Geschichte zu erzählen. Schlagartig reduzierte sich die Geschwindigkeit der Krake und der gefährlichen Tentakelattacken. Schon nach zwei Minuten fiel die Krake in einen hundertjährigen Schlaf. Neunmalklug nahm seinen Schatz und fuhr zurück zum Festland. Ist der Piratenschatz wirklich in Sicherheit? Der Piratenschatz war nun vor Jacques sicher. Zumindest die nächsten 100 Jahre. Doch auf dem Festland gab es noch eine andere Gefahr: die Mädchen und die Erwachsenen. Der Schatz beinhaltete das große Geheimnis der Jungs. Es durfte nie in die Hände...

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Piratenschatz

Nov 10

Hallo Lässige(r), heute möchte ich Dir den ersten Teil einer großen Saga erzählen. Es geht um die Geschichten des kleinen Piraten Neunmalklug. Die Saga des Piraten Neunmalklug Die Saga um den mächtigen Piratenschatz besteht aus zwei Teilen: Piratenschatz Teil 1 Piratenschatz Teil 2 Teil – der Piratenschatz muss in Sicherheit! Doch beginne ich nun mit dem ersten Teil… Die Schatztruhe war nicht mehr sicher Es war ein kalter Morgen im November. Der kleine Pirat Neunmalklug saß vor seinem Schatz und überlegte. Die Geheimnisse in der braunen Holztruhe waren nicht mehr sicher. Die Zeiten hatten sich geändert. Mädchen und Erwachsene lauerten überall. Und dann die Geheimdienste. Selbst das Telefon der Bundeskanzlerin war nicht mehr sicher. Nichts, nein wirklich nichts, war mehr sicher. Der kleine Pirat hatte geschworen, das Geheimnis zu hüten. Sein Vater verließ sich auf ihn. Doch die Zeiten verlangten nach neuen Lösungen. Der Schatz musste an einen sicheren Ort gebracht werden. Er war nicht mehr sicher in der geheimen Ecke unter dem Piratenbett. Also machte der kleine Pirat Neunmalklug sein Schiff klar. Kanonen und Schwerter wurden noch einmal kontrolliert und dann das Segel gehisst. Es würde eine gefährliche Reise werden. Der kleine Pirat beginnt die gefährliche Reise Der kleine Pirat zog hinaus auf das gefährliche Meer des Wohnzimmers. Vorbei am Aquarium-Felsen und dem Couch-Gebirge. Das Meer war ruhig und alles schien friedlich. Doch der kleine Pirat hatte längst einen Verfolger: Jacques, die gefährliche Krake. Heimlich schlich sich das Ungeheuer an das Schiff heran. Dann, während der Mittagsstunde, als der kleine Pirat gerade seinen Sonntagsbraten verputzte – es gab Thüringer Klöße mit Schokoladensoße – schlug Jacques zu. Sein erster Tentakel schlängelte sich bereits auf der Reling, als ihn unser kleiner Pirat entdeckte. Der Pirat überlegte kurz, ob er seinen Kloß schnell fertig verputzen sollte, und befand die Situation nicht als so schlimm, sein Essen zu unterbrechen. Nachdem der Kloß verdrückt war, hatte Jacques bereits seinen ersten Fangarm an der Schatztruhe. Schnell kam unser kleiner Pirat angesprungen und teilte schmerzhafte Hiebe mit seinem Holzschwert aus. Der brennende Schmerz in Jacques Gliedern ließ ihn schließlich aufgeben. Er zog sich zurück in die Tiefen des Meeres. Unser kleiner Pirat setzte volle Segel in Richtung einer geheimnisvollen und gefährlichen Insel. Einer Insel voller...

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