Drachenkämpfer

Apr 14

Hallo Lässige(r), heute habe ich für Dich mal so etwas wie ein kleines Märchen, es heißt „Der Drachenkämpfer“. Und los gehts… Es war einmal vor langer, langer Zeit. In einer Zeit, in der sich noch Henne und Ei stritten, wer zuerst da war. In einer Zeit, in der die Erde noch eine Scheibe und der Mond eine Quarktorte war… Zu jener Zeit lebten in einem fernen Fürstentum der edle Ritter Dominik und sein tapferer Sohn. Die Menschen im Fürstentum waren sehr glücklich. Sie hatten alles, was sie zum Leben brauchten: Fußball, Frauen, Bier und eine Wii. Alle waren glücklich, übergewichtig und zufrieden. Doch eines Tages verdunkelte sich der Himmel. Es war Nacht geworden. Aus der Ferne erklang der schreckliche Schrei eines angreifenden Drachen. Dabei handelte es sich aber nicht um irgendeinen Drachen. Nein, es war der gefürchtete Drachenfürst Karl Friedrich August vom Finsterberg. Zuerst flog er zum Strohhaus des jüngsten Schweinekindes, spie Feuer und setzte es in Brand. Das kleine Schweinchen floh zum Holzhaus seines Bruders. Doch auch dieses wurde Opfer des feuerspuckenden Ungetüms. Danach flohen die beiden Schweinchen zum Steinhaus des ältesten Bruders. Auch hier versuchte der Drache seine Feuerkunst. Doch das Haus hielt stand. Vor lauter Wut flog der Drachen zum Haus der alten Geiß. Zwischendurch zündete er noch schnell den Stadtwald an. Die Geiß war nicht zu Hause. Nur ihre Kinder waren da. Der Drachenfürst verschlang sie alle mit Haut und Haar. Nur das kleinste Geißlein fraß er nicht. Es versteckte sich im Uhrenkasten. Danach fraß das finstere Ungeheuer das Rotkäppchen samt Großmutter, Jäger, Wolf und der Quarktorte die auf dem Tisch stand. Vollgefressen und zufrieden flog der Drachen wieder davon. Am nächsten Morgen machten sich der mutige Ritter Dominik und sein viel mutigerer Sohn auf den Weg zum Finsterberg. Der Drachenfürst musste besiegt werden! Das Schicksal der ganzen Nation lastete auf den Schultern der beiden Helden. Der junge Ritter auf dem Weg zum bösen Drachen. Am Finsterberg angekommen, ging der Sohn erst einmal zur Bratwurstbude und bestellte sich eine gute Thüringer. Was sein muss, muss sein. Frisch gestärkt schritten die Helden zum Eingang der Drachenhöhle und riefen: „So komme er heraus, der wilde Drache! Stelle er sich dem Kampfe!“ Nichts geschah. Der Drachenfürst hatte letzte...

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