Warum ich wegen Martin Luther meiner Frau am Flughafen erste Hilfe leisten musste

Okt 31

Hallo Lässige(r), Wie die Zeiten sich ändern! Als ich ein Kindergartenkind war, konzentrierte ich mich auf das Ausbilden meiner Softskills. Ich spielte fast nur mit Mädchen. Wir spielten mit Puppen und mit dem Kaufmannsladen. Wir schminkten uns und kicherten. Ich versuchte ständig, meine Softskills zu perfektionierte, und hoffte so, vom weiblichen Geschlecht einen Kuss zu bekommen. Dass es meist Prügel statt Küsse gab, hielt mich nicht im Geringsten von meinem Ziel ab. Heute ist das selbstverständlich alles anders. Die Zeiten haben sich geändert. Mein Sohn hat das natürlich bemerkt. Er ist nicht so wie ich. Er ist ein Draufgänger und technisch interessiert. Er interessiert sich für Müllautos, für Züge, für Müllautos, für die Feuerwehr, für Müllautos, für Motorräder und für … ? Genau, für Flugzeuge. Protestanten dürfen zum Reformationstag nicht arbeiten Als bravem Protestanten war mir heute das Arbeiten verboten. Es ist Reformationstag. Auch das hat sich geändert. Dank Martin Luther konnten wir so den freien Tag für einen Ausflug zum Flughafen nutzen. (Na, hast du das tolle Wortspiel bemerkt?) Abflug Leipzig – der Flughafen Der Flughafen Leipzig – Halle befindet sich mit dem Auto circa 25 Minuten von unserer Wohnung entfernt. Das hinderte meinen Sohn natürlich nicht daran, nach zwei Minuten zu fragen: „Papa, sind wir jetzt da?“. Nachdem ich die Frage gefühlte 30 Mal mit „nein“ beantwortete, folgte ein erleichtertes „ja“. Wir waren da und fanden auch relativ schnell das Parkhaus, da wir uns auf dem Gelände nur einmal verfuhren. Wir betraten den Flughafen und mein Sohn fand allerlei technische Dinge: natürlich Flugzeuge, aber auch Autos und Motorräder, die auf dem Parkplatz standen. Dazu einen Bahnhof, aber ohne Zug. Polizei und Feuerwehr gab es auch und sogar ein polnisches Honorarkonsulat. Es kam uns vor wie in einem Wimmelbuch! Das Einzige, was wir nicht fanden war ein Müllauto. Natürlich hat ein richtig guter Flughafen auch eine Aussichtsplattform. Das ist in Leipzig nicht anders. Um dorthin zu gelangen mussten wir sieben Stockwerke über eine Außentreppe klettern. Wir hätten natürlich auch den Fahrstuhl nehmen könne, was für uns aber zu einfach gewesen wäre. Nach der Hälfte der Strecke bekam meine Frau Flugangst und kehrte um. Mein Sohn und ich stiegen weiter und erreichten die Aussichtsplattform. Dort beobachteten wir den Start...

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