Eiskunstlaufen – von Katarina Witt und meinem Sohn

Mrz 17

Hallo Lässige(r), wusstest Du schon: Eiskunstlaufen kann lustig sein! Vor allem für einen Dreijährigen. Verrückte Rentner, Katarina Witt und mein gestörtes Verhältnis zum Eiskunstlaufen Doch bevor ich zum Dreijährigen komme, muss ich Dir erst von den verrückten Rentnern berichten. Vor ein paar Jahren schenkte ich meiner Frau zwei Karten zur Abschiedstour der Eiskunstläuferin Katarina Witt. Dummerweise wählte meine Frau mich als Begleiter für dieses Event aus – was macht man nicht alles aus Liebe! Bei der Veranstaltung sah ich 80-jährige Großmütter, die sich in pubertierende Teenies verwandelten. Nach ihrer Verwandlung rannten sie schreiend an die Begrenzung der Eisfläche, rammten sich dabei gegenseitig ihre Ellenbogen in die Rippen und bombardierten die arme Katarina Witt tonnenweise mit Blumensträußen. Und das schlimmste war: Frau Witt schien es zu gefallen! Seit diesen Szenen habe ich ein gespaltenes Verhältnis zum Eiskunstlaufen. Weltmeisterschaft mit Aljona Savchenko und Robin Szolkowy Diese Woche waren in London (Kanada) die Weltmeisterschaften im Eiskunstlaufen. Zusammen mit meiner Frau verfolgte mein Sohn das Scheitern des deutschen Spitzenpaares Aljona Savchenko und Robin Szolkowy am Fernseher. Robin stürzte und es reichte nur zu Platz zwei. Doch irgendwie hat dieses Ereignis bleibende Spuren bei meinem Sohn hinterlassen. Ob es die die Eleganz von Aljona Savchenko oder die Flugeinlage von Robin Szolkowy war? Ich kann es nicht sagen. Jedenfalls spielt mein Sohn seit gestern in einer Endlosschleife „Eiskunstlaufen“. Dabei dreht er sich zweimal im Kreis, fällt auf die Knie und sagt: „Oh oh, der Eishockeyspieler ist hingefallen.“ Ich glaube, er hat irgendwas falsch verstanden. Und dabei dachte ich, er will Kapitän der Fußballnationalmannschaft bei der WM 2030...

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