Perge, Aspendos, Side – Mit dem Bus in die Römerzeit

Nov 16

Hallo Lässige(r), Urlaub ist doch eine tolle Erfindung! Ich liebe Urlaub – aber wer tut das nicht? Dieses Jahr besuchte ich mit meiner Familien die Türkei. Zum ersten Mal. Die Reise war ein ziemliches Abenteuer – vor allem, weil meine Frau schreckliche Flugangst hat. Aber sie war tapfer und hat die Flüge super gemeistert. Über unsere Reise habe ich fünf Blogartikel geschrieben. Heute ist der letzte Artikel an der Reihe. Es geht um unseren Ausflug in die türkische Antike, die römisch war. Hier nochmal alle Teile meiner Urlaubsserie im Überblick: Die Türkei – das Land der Gegensätze Unser Ausflug nach Kurdistan – Diyarbakir Unser Ausflug nach Kurdistan – Mardin Antalya, eine völlig andere Seite des Landes Unser Ausflug in die Antike Also ab in die Antike. Auf geht’s und viel Spaß! Mit dem Fahrstuhl in die Römerzeit Zu Hause im Schrank liegt ein Buch mit dem Titel „Mit dem Fahrstuhl in die Römerzeit“. So ähnlich kam ich mir an diesem Urlaubstag vor. Nur das unser Fahrstuhl ein Bus war. Mit dem Fahrstuhlbus besuchten wir die antiken Städte Perge, Aspendos und Side. Ok, von Perge besuchten wir nur die Ruinen. Von Aspendos nur das Theater. Aber Side – Side gibt es wirklich noch als Stadt. Die Ruinen und Städte liegen alle in der näheren Umgebung von Antalya. Sie bildeten zur guten, alten Römerzeit die Provinz Lycia et Pamphylia. Damals war die Welt für die Leute dort noch richtig schwer in Ordnung. Ausgenommen natürlich Du warst ein Sklave. Das Land lag mitten im Römischen Kaiserreich. Es gab keine angrenzenden Feinde. Unsere germanischen Vorfahren, der Schrecken von Rom, waren weit weg. Kurz: es herrschte Frieden. Die Ernten waren gut und die Leute verstanden es geschickt, die strategisch günstige Lage am Mittelmeer für den Handel zu nutzen. Es war die Blütezeit der Region. Unser Fahrstuhl fährt los Die Reise begann am frühen Morgen. Wir wurden vom Hotel abgeholt, bestiegen den kleinen Bus und wurden freundlich von einem netten älteren Herrn, dem Reiseleiter, begrüßt. Im Gegensatz zu Deutschland besitzt der Reiseleiter in der Türkei keinen Regenschirm und spricht fließend Englisch. Nach der Begrüßung und der Vorstellung ging es mit dem Bus über die türkische Autobahn mitten rein in die Römerzeit. Perge, wo die Archäologen...

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Antalya – zurück im Westen

Nov 02

Hallo Lässige(r), diesen Sommer verbrachte ich mit Frau und Kind einen tollen Urlaub in der Türkei. Wir besuchten eine Woche lang den kurdischen Teil im Osten des Landes. Danach flogen wir nach Antalya ans Mittelmeer. Dort genossen wir Strand, Sonnenbrand und coole Drinks. Und zwischendurch erkundeten wir noch Stadt und Gegend. Ganz schön stressig. 😉 Von diesem tollen Urlaub gibt es so viel zu berichten, dass ich eine fünfteilige Artikelserie geschrieben habe. Heute ist der vierte Teil an der Reihe. Es geht um Antalya. Hier eine Übersicht über meine Urlaubsberichte: Die Türkei, Gegensätze wohin das Auge blickt Diyarbakir, heimliche Hauptstadt der Kurden Mardin, das Tor nach Mesopotamien Antalya, Touristenmetropole der Türkei Ein Ausflug in die Antiken Städte Perge, Aspendos und Side Warum Antalya völlig anders als der Osten ist Die Millionenstadt Antalya unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von den kurdischen Regionen im Osten, die wir vorher besuchten. Das liegt vor allem am boomenden Tourismus der Mittelmeerstadt, der viel Geld in die städtischen Kassen spült. Antalya ist sozusagen das neue Mallorca. Zudem gilt die Region auch als Kornkammer der Türkei und ist ein großes Anbaugebiet für Baumwolle. All dies spült zusätzliches Geld in die Kassen. Die Unterschiede zu Kurdistan erkennst Du schon am Flughafen. In der Hauptsaison starten und landen hier genau so viele Flugzeuge wie in den beiden Flughäfen der Metropole Istanbul. Der Flughafen ist größer, moderner und einfach anders. Vom Flughafen aus fuhren wir mit einem Taxi in die Stadt. Und auch hier merkten wir gleich einen Unterschied: der Verkehr war eindeutig geregelter. Bei roten Ampeln wurde sogar angehalten. Die Autos waren moderner, meist ohne Risse in der Windschutzscheibe und die Fahrt war teurer. Und dann war da noch ein Unterschied: wir waren jetzt unter Türken – nicht mehr unter Kurden. Unser Flughafen-Taxi teilten wir uns mit zwei freundlichen Türken aus Düsseldorf. Als wir erzählten, dass wir in Diyarbakir waren, kam nur ein abfälliges „aha, bei den Kurden“. Natürlich gibt es in Antalya nicht nur Türken. Die zweitgrößte Volksgruppe in der Stadt sind deutsche Rentner, gefolgt von Russen und Engländern. Stadtrundgang Unser Hotel überzeugte mit einer tollen Lage oberhalb des alten Hafens. Wir wohnten mitten in der historischen Altstadt mit ihren kleinen, engen Gassen. Die Gassen führen vorbei...

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