Xbox zu Weihnachten

Aug 30

Kleine Kinder und die Geschichte mit dem Weihnachtsmann Kleine Kinder sind manchmal cleverer, als ihre Eltern denken. Jedenfalls trifft das auf meinen Junior und mich zu. Andererseits sind die Eltern oft aber auch selbst schuld, weil sie versuchen, Kinder mit Geschichten und Legenden zu erziehen, die sie früher oder später in Erklärungsnot bringen. Nehmen wir beispielsweise den Weihnachtsmann. Die Legende vom bärtigen, dicken Mann am Nordpol fängt immer harmlos an. Jetzt kommen die Eltern in Erklärungsnot Sind die Kinder dann vier Jahre, fragen sie nach den fliegenden Rentieren, die doch eigentlich gar nicht fliegen dürften, weil sie keine Flügel haben. Die Eltern erfinden daraufhin eine kleine Geschichte, um dieses Phänomen zu erklären. Ich sagte beispielsweise, dass liege am Schlitten, nicht an den Tieren. Die Rentiere alleine könnten natürlich nicht fliegen. Da es aber auf der Welt so viele Kinder gibt, die alle ein Geschenk haben wollen, braucht der Weihnachtsmann einen fliegenden Schlitten. Das ginge einfach schneller. Später fragen clevere Kinder, warum der dicke Weihnachtsmann durch den Kamin kommt und nicht einfach die Tür benutzt. Da wir keinen Kamin haben, bin ich glücklicherweise um diese Frage herum gekommen. Ich hätte keine Antwort gehabt. Letzte Weihnachten fragte mein Sohn, wie denn der Weihnachtsmann alle Kinder der Welt an einem Abend beschenken könne. Ich erklärte, dass durch die unterschiedlichen Kulturen die Geschenke an unterschiedlichen Tagen kommen. In Deutschland etwa an Heiligabend. In England und Amerika am ersten Weihnachtsfeiertag und in Russland erst am siebten Januar. Mein Kind meinte, es wären trotzdem noch zu viele Kinder zu beliefern. Daraufhin argumentierte ich mit den verschiedenen Zeitzonen. Er gab sich zufrieden. Die Xbox und Weihnachten Doch diese Woche schoss die Geschichte mit dem Weihnachtsmann wie ein Bumerang auf mich zurück, auf den ich nicht vorbereitet war. Mein Junior und ich hatten folgenden Dialog: Junior: „Papa, zum Geburtstag wünsche ich mir eine Xbox!*“ kurze Pause Ich: „Großer, das geht nicht. Die ist doch viel zu teuer. Da müssten Mama und ich viel zu lange dafür arbeiten. Und wir hätten dann natürlich weniger Zeit, um mit Dir zu spielen. Das verstehst Du doch, oder?“ kurze Pause Junior: „Papa, ich weiß wie wir es machen: Ich schreibe einen Brief an den Weihnachtsmann und wünsche mir die Xbox zu...

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Himmelfahrt im Kindergarten

Mai 14

Letztens kam mein Sohn aus dem christlichen Kindergarten nach Hause. „Du Papa, ich kenne jetzt auch schon den zweiten Teil von Jesus.“ „Wie den zweiten Teil? Was passiert denn da?“ „Also zuerst geht Maria zum Grab von Jesus. Aber Jesus ist nicht mehr da. Der ist einfach ab. Und 40 Tage später fährt er in den Himmel. Und Papa, weißt Du was? Der macht das jedes Jahr so.“ In diesem Sinne einen schönen Christi...

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Das schlauste Kind im Kindergarten

Apr 12

„Du Mama, weist Du wer das schlauste Kind im Kindergarten ist?“ „Nein, wer ist denn das schlauste Kind?“ „Na ich.“ „Welche Erzieherin hat Dir das denn gesagt?“ „Mama, das hat keine Erzieherin gesagt, das merkt man doch!“ Mein Sohn, von Beruf...

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Kinder die man nicht liebt…

Mrz 29

Meine Lebensweisheit des Tages, entdeckt in Quedlinburg: „Kinder , die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben.“ Das Zitat stammt von Pearl S. Buck (geboren 1892, gestorben 1973). Buck war eine Nordamerikanische Schriftstellerin. Sie wurde 1932 für den Roman „Die gute Erde“ mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Sechs Jahre später erhielt sie den Literaturnobelpreis „für ihre reichen und wahrhaft epischen Schilderungen des chinesischen Bauernlebens und für ihre biographischen...

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Bekenntnis der Optimisten

Okt 13

Hallo Lässige(r), neulich habe ich irgendwo etwas vom Bekenntnis der Optimisten gehört. Da ich selber recht optimistisch durchs Leben gleite, ja manchmal fliege, weckte dieses Ding, dieses Bekenntnis, meine Neugierde. Also fragte ich Onkel Google und der spuckte folgendes aus. Als Optimist nehme ich mir jeden Tag vor: So stark zu sein, dass nichts meinen Seelenfrieden stören kann. Mit jedem, den ich treffe, über Gesundheit, Glück und Wohlstand zu sprechen. Die positive Seite aller Dinge zu sehen und optimistisch zu sein. Nur an das Beste zu denken, nur für den Besten zu arbeiten und nur das Beste zu erwarten. Sich genauso über die Erfolge anderer zu freuen, wie ich mich über meine eigenen freue. Fehler der Vergangenheit zu vergessen und den höheren Zielen der Zukunft zuzustreben. Immer guter Laune zu sein und jeder lebenden Kreatur, der ich begegne, ein Lächeln zu schenken. So viel Zeit darauf zu verwenden, mich selbst zu verbessern, dass ich keine Zeit dazu habe, andere zu kritisieren. Zu groß für Sorge, zu edel für Ärger, zu stark für Furcht zu sein und zu glücklich, um Schwierigkeiten in meiner Gegenwart zu dulden. Nehm Dir doch mal einen Moment Zeit und denke über diese Worte kurz nach. Ich finde sie großartig. Und jedes Mal, wenn ich schlechte Laune habe oder mich irgend etwas im Leben stört, dann lese ich mir das Bekenntnis der Optimisten durch und mir geht es gleich viel besser. Also lass uns die Welt verbessern! Wer ist dabei? Grüße,dombim, der Optimist 🙂 PS: Teile doch einfach diesen Beitrag wenn Dir diese Gedanken auch gefallen! Tweet...

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