2 besondere Tiere im Bergzoo Halle

Sep 20

Hallo Lässige(r), als aufmerksamer Blog-Leser weißt Du, dass ich ein großer Freund des Leipziger Zoos bin. Ich habe schon oft über meine Ausflüge dorthin berichtet: Frühstück in Afrika Schnell mal in den Zoo Warum die Kiwara-Kopje nichts für Seepferdchen ist Meine 10 besten Fotos vom Leipziger Zoo 2014 Bergzoo Halle Doch ständig durch den selben Tierpark zu schlendern wird auf die Dauer langweilig. Aus diesem Grund besuchte ich mit meiner Familien gestern den Bergzoo in Halle. Mein Sohn und meine Frau erkundeten den Zoo bereits im letzen Jahr und berichteten begeistert über dem kleinen Tierpark. Doch kleine Kinder begeistern sich für jeden Zoo und meine Frau ist kein Bergmenschen. Woher sollten die beiden also die Expertise besitzen, einen Bergzoo zu beurteilen? Es wurde Zeit, dass sich ein wahrer Experte den Zoo genauer anschaut: ich! Ich bin ein echter Bergmensch und somit für ein wahres Urteil über einen Bergzoo prädestiniert. Zumindest greift mich jeder in meiner Ehre an, der das Gegenteil behauptet; bin ich doch in den abgelegenen Wäldern der Thüringer Berge aufgewachsen und kenne das Rennsteiglied auswendig. *Werbung Ein Berg in Halle Der Bergzoo Halle liegt mitten in Halle an der Saale auf einen Berg. Sorry, auf einem Hügel. Diesen Hügel schenkte 1803 der Preußenkönig Friedrich Wilhelm III Johann Christian Reil, einem der bedeutendsten Mediziner seiner Zeit. Reil ließ den Hügel in eine Parkanlage umbauen, aus der 1901 dann der Bergzoo Halle wurde. Traditioneller Schwerpunkt des Zoos ist die Haltung von Bergtieren wie dem Steinbock oder dem Mähnenspringer. Aber auch Raubkatzen, Elefanten oder Affen kannst Du hier besuchen. Da Du überall über Tiger und Elefanten lesen kannst, verschone ich Dich heute damit. Heute will ich Dir zwei Tiere vorstellen, die ich vor meinen Besuch in Halle noch nicht kannte. der Mähnenspringer das Zwergzebu Der Mähnenspringer Der Mähnenspringer sieht aus wie ein zotteliger Cousin des Steinbocks. Man kann auch sagen, wie des Steinbocks bucklige Verwandschaft. Ein interessantes Tier ist es trotzdem. Die ursprüngliche Heimat des Mähnenspringers ist Nordafrika. Dort klettert der drollige Zeitgenosse am liebsten zur Dämmerung auf den Felsen herum. Wie jeder Wüstenbewohner ist er sehr genügsam. Sparsam beim Essen, wie Oma in den schlechten Zeiten. Ist kein Wasser in der Nähe, macht ihm das nichts aus. Der Mähnenspringer...

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