Die Wikingerburg Fyrkat – von Walhalla aus ein ganz besonderer Anblick

Dez 13

Hallo Lässige(r), Wikingerland Dänemark unseren Sommerurlaub verbrachten wir dieses Jahr in Dänemark. Dänemark ist Wikingerland. Die Wikinger waren ein sonderbares Volk. Sie glaubten an verschiedene Götter, die zu einer Rasse besonderer Wesen gehörten. Die Götter waren halb Riesen, halb Götter und sie waren sterblich. Nirgendwo anders auf der Welt sind die Götter sterblich; gerade deswegen sind sie ja Götter geworden: sie wollen nicht sterben. Wer sterben will bleibt Mensch. Und kaum ein Volk hatte es mit dem Sterben so eilig wie die Wikinger. Das höchste Ziel eines Wikingers war es, möglichst jung im Kampf gegen das Böse zu fallen. Wer an Altersgebrechen oder Krankheit starb, wurde als feige betrachtet und durfte nicht in Walhalla, die Halle der auserwählten Erschlagenen, einziehen. *Werbung Die Wikingerburg Fyrkat bei Hobro Um diese sonderbaren Wikinger besser zu verstehen, fuhren wir nach Hobro. Hobro ist eine kleine Stadt auf Jütland, die über einen Fjord mit der Ostsee verbunden ist. Aufgrund dieser Lage war sie für die – am liebsten früh sterbenden – Wikinger von strategischer Bedeutung. Um das Jahr 980 baute König Harald Blauzahn hier die Wikingerburg Fyrkat. Fyrkat war eine Ringburg. Alle Straßen und Häuser waren symmetrisch angeordnet. Wenn die toten Wikinger von Walhalla auf Fyrkat geblickt haben, muss es für sie wie eine riesige Torte ausgesehen haben. Die Wikinger lebten hier mit ihren Sippen in großen Langhäusern, für die laut Wikipedia bis zu 66 große Eichen gefällt werden mussten. Wikipedia weiß aber auch, dass die Festung nicht lange genutzt wurde. Sie brannte schon nach kurzer Zeit ab. Eichenholz brennt halt gut. Das Wikingerdorf Gut ein Kilometer entfernt von Fyrkat liegt ein Wikingerhof, der zum Museum gehört. Hier backten wir gemeinsam mit unseren Kindern Wikingerbrot und zogen uns lustige Wikingerkleider an. Anschließend machten wir den Wikingerspielplatz unsicher. Wir tobten, lachten und spielten. Ich glaube, hätten uns die alten Wikinger von Walhalla aus zu gesehen, hätten sie erkannt, dass das Leben mehr zu bieten hat als nur zu Kämpfen und früh zu sterben. Beste Grüße, dombim der...

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Djurs Sommerland – Abenteuer im besseren Legoland

Nov 28

Hallo Lässige(r), ein Urlaub mit Kind kann ganz schön aufregend sein. Selbst im – auf dem ersten Blick – langweiligsten Teil von Dänemark, in Jütland. Im Osten von Jütland liegt eine Region mit dem Namen Djursland. Im letzten Artikel berichtete ich darüber, was wir mit unseren Kindern auf Djursland so alles erlebt hatten. Unter anderem besuchten wir auch Djurs Sommerland, den größten Vergnügungspark in Dänemark. Und das kam so… Legoland oder Djurs Sommerland? Jedermann, den man nach Ausflugszielen in Dänemark fragt, redet vom Legoland. Oh ja, Lego – da werden Erinnerungen wach. Ich war auch so ein halbes Lego-Kind. Halbes Kind, weil es bei uns in der DDR natürlich kein Lego gab. Zur Wende war die Hälfte meiner Kindheit leider schon vorbei. Aber in der zweiten Hälfte habe ich schon noch den ein oder anderen Baustein aufeinander gesetzt. Also erkundigten wir uns über das Legoland. Gut, es lag ein bisschen weit von unserer Ferienwohnung, aber was macht man nicht alles für die Kids. Dann sahen wir uns die Preise im Internet an. Wir waren zwei Familien mit je zwei Erwachsenen und einem Kind. Das macht für jede Familie 245 Euro Eintritt. Wow! Dazu die Fahrt, Essen, Trinken und Kleinigkeiten… stolzer Preis. Also suchten wir, zuerst rein informativ, nach einer Alternative und fanden Djurs Sommerland: Anfahrt: 30 Minuten Eintrittspreis pro Familien: 105 Euro Djurs Sommerland wirkte in den Prospekten keinesfalls kleiner als das Legoland, ließ sich wahrscheinlich nur nicht so gut vermarkten. *Werbung Es hörte sich gut an. Auch die Homepage überzeugte: Es gab acht Themenbereiche mit den verschiedensten Achterbahnen und allerlei sonstigem Spektakel. Wir verzichteten auf Legoland und fuhren ins Sommerland. Thors Hammer schlägt zu Im Djurs Sommerland angekommen, besuchten wir den ersten Themenbereich, das Wikingerland. Die Achterbahn im Wikingerland nannte sich Thors Hammer. Meine Achterbanh-Erlebnisse beschränkten sich bis dato auf die Marienkäferbahn im Freizeitpark Geiselwind. Die wurde 2008 aufgrund von Harmlosigkeit abgerissen. Zu wenig Action selbst für die Kleinsten. Und jetzt wollte mein Kind also unbedingt mit mir auf Thors Hammer! ‚So schlimm kann es ja nicht sein, wir sind schließlich in einem Freizeitland für Kinder‘ dachte ich und willigte ein. Das Schild „For the speed junkies“ ignoriere ich gekonnt. Doch je länger wir in der Warteschlange standen,...

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16 tolle Bilder aus Dänischen Zoos

Nov 15

Hallo Lässige(r), in meinem letzten Post habe ich Dir sechs Orte in Djursland, einer dänischen Halbinsel in Jütland, vorgestellt, die Du unbedingt mit Deinen Kindern besuchen solltest. Bei diesen Orten waren auch zwei Zoos dabei. Ich versprach, ein paar Bilder von diesen Zoos oder Tierparks (wo liegt eigentlich der genaue Unterschied?) zu veröffentlichen. Dieses Versprechen möchte ich nun einlösen. Ree Park Safari Der erste Tierpark war der Ree Park Safari. Hier kannst Du Tiere aus allen Kontinenten der Erde bewundern. Du siehst auf den Bildern: Ein Amerikanisches Bison Einen Braunbären Einen Polarwolf Zwei Angola-Löwen-Katzen Zwei Giraffen Ein Lemuren-Affen Ein Todenkopf-Äffchen Zwei Onager Skandinavisk Dyrepark Der zweite Tierpark war der Skandinavisk Dyrepark. Er hat sich auf Tiere Skandinaviens spezialisiert. Solche Tier sind: Der Wolf Der Rothirsch Der Polarfuchs Das Wildschwein Der Moschusochse Der Eisbär Der Braunbär Der Seeadler Beste Grüße und viel Spaß bei Deinem nächsten Zoo-Besuch, dombim PS: Wenn Dir die Bilder gefallen haben, kannst Du sie gerne in Deinen sozialen Netzwerken...

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6 spannende Ausflugsziele in Djursland (Dänemark)

Nov 01

Hallo Lässige(r), heute geht es weiter mit meinem Urlaubsbericht über Dänemark. Im letzten Post habe ich ja über unsere Urlaubsplanung und unsere Reise nach Djursland, einer kleinen Halbinsel auf Jütland, erzählt. Nachdem wir also in der Nähe von Ebeltoft Quartier bezogen und uns von den Reisestrapazen erholt hatten, ging der Urlaub richtig los. Gemeinsam mit unseren Freunden, einem Ehepaar mit einem Sohn im gleichen Alter wie unser Sprössling, erkundeten wir in den kommenden Tagen Djursland. Djursland Djursland ist jetzt nicht so groß – ungefähr 1200 km². Es ist aber groß genug um einige Tage lang ein paar tolle Ausflüge zu machen. Also steckten wir mal wieder unsere Köpfe zusammen, namen den Reiseführer zur Hand und machten eine Liste mit den Orten, die wir besuchen wollten. #1 Eine Fregatte in Ebeltoft Der eigentliche Grund, warum wir am ersten Tag nach Ebeltoft fuhren, war unsere Vergesslichkeit. Wie so oft hatten wir vergessen, eine Reihe wichtiger Sachen für den Urlaub einzupacken. Also rannten wir durch die Innenstadt von Ebeltoft und suchten Gummistiefel fürs Kind und ein Bettlaken für uns. Warum müssen diese Urlaubsbetten auch immer größer sein und andere Maße haben als das mitgebrachte Bettlaken? Die Mehrzahl der Verkäuferinnen in Dänemark sind sehr nett. Sie sprechen Englisch – manchmal auch Deutsch, sind Mitte Zwanzig und sehen meist gut aus. Die Ausnahme bilden Bettlaken-Verkäuferinnen! Unsere Ausnahme sprach weder Deutsch noch Englisch und an ihr Aussehen kann ich mich auch nicht mehr erinnern. Vergeblich versuchten wir das Wort Bettlaken in eine ihr bekannte Sprache zu übersetzen. Ich habe keine Ahnung, was die Frau glaubte verstanden oder begriffen zu haben. Sie schickte uns aus dem Laden und wies uns den Weg in eine Seitengasse, in der wir rechts abbiegen sollten. Das taten wir und landeten am Jachthafen von Ebeltoft! Wahrscheinlich hat die Verkäuferin unsere Beschreibung, bei der wir mit weit ausgebreiteten Armen wild um uns fuchtelten, als Segel interpretiert. Wir nutzten die Gelegenheit und schlenderten ein wenig ums Hafenbecken. Im Trockendock liegt dort die Fregatte Jylland. Sie ist schon älter. Der Hafen ist ihr Alters- und Ruhesitz. Als die 155 Jahre alte Dame noch jung war, war sie mit ihren 44 Kanonen der ganze Stolz der dänischen Marine. Heute ist die Fregatte ein Museum. Bettlaken...

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Wie Dänemark zum idealen Urlaubsziel in Skandinavien wurde

Okt 18

Hallo Lässige(r), jetzt ist es schon mitten im Herbst. Die Blätter liegen entweder auf der Straße oder sind von der Straßenreinigung schon entsorgt. Wenn Du schon länger Leser meines Blogs bist, dann fragst Du Dich bestimmt, wann endlich die Geschichten zu meinem Sommerurlaub kommen. Die Urlaubsgeschichten kommen jetzt! Und glaube mir, noch länger als das Schreiben dieser Kurzgeschichte hat es gedauert, bis wir uns erst einmal auf einen Urlaubsort festgelegt hatten. In Skandinavien mit den Wölfen heulen Zu Beginn unserer Planungen war lediglich klar, dass wir mit unseren besten Freunden nach Skandinavien fahren wollen. Unsere Familien haben viele Gemeinsamkeiten, die Skandinavien als Reiseziel ideal erscheinen ließen: Wie meine Frau hat auch mein Freund riesige Flugangst und unsere Kinder sind ausgemachte Wasserratten. Skandinavien ist mit dem Auto zu erreichen und Wasser gibt es dort bekanntlich auch. Es klang ideal. Mein Freund und ich wollten richtig hoch in den Norden, nach Norwegen oder Schweden. Wir wollten raus in die Natur! An einem einsamen Fjord am Lagerfeuer sitzen, alte Geschichten erzählen, die Ruhe genießen und mit den Wölfen heulen! Doch dann kam alles ein wenig anders. Urlaubsplanung und Reiseziele Zuerst mussten wir einen gemeinsamen Termin finden. Wir beantragten also Urlaub, warteten auf die Antworten der Chefs, warfen nochmal alles um, beantragten den Urlaub neu und so weiter. Am Ende einigten wir uns auf die letzte August- und die erste Septemberwoche. Die erste Hürde war genommen! Kurz darauf fiel uns auf, dass wir alle am ersten Urlaubswochenende verschiedene Familienfeiern hatten, bei denen eine Abwesenheit wahrscheinlich den Verlust des Erbes bedeuten würde. Wir würden also erst am Montag der ersten Ferienwoche die Reise beginnen können. Nach Norwegen oder Schweden müssten wir mit den Kindern zwei Tage einrechnen. Wir wären somit erst am Mittwoch am Urlaubsort. Erst am Donnerstag könnte der Urlaub dann richtig beginnen. Am Freitag der nächsten Woche würde schon die Rückfahrt starten. Diese Gedanken gefielen uns gar nicht. Es war einfach zu kurz. Wir steckten die Köpfe zusammen und änderten unsere Pläne. Ergebnis unseres kleinen Brainstormings war Dänemark, die kleine skandinavische Variante. Egal, Hauptsache Skandinavien! Sobald wir uns auf Dänemark geeinigt hatten, fielen uns sogleich mehrere Gründe ein, warum Dänemark viel besser als ein einsamer Fjord in Norwegen ist. Die Sonne scheint...

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2 besondere Tiere im Bergzoo Halle

Sep 20

Hallo Lässige(r), als aufmerksamer Blog-Leser weißt Du, dass ich ein großer Freund des Leipziger Zoos bin. Ich habe schon oft über meine Ausflüge dorthin berichtet: Frühstück in Afrika Schnell mal in den Zoo Warum die Kiwara-Kopje nichts für Seepferdchen ist Meine 10 besten Fotos vom Leipziger Zoo 2014 Bergzoo Halle Doch ständig durch den selben Tierpark zu schlendern wird auf die Dauer langweilig. Aus diesem Grund besuchte ich mit meiner Familien gestern den Bergzoo in Halle. Mein Sohn und meine Frau erkundeten den Zoo bereits im letzen Jahr und berichteten begeistert über dem kleinen Tierpark. Doch kleine Kinder begeistern sich für jeden Zoo und meine Frau ist kein Bergmenschen. Woher sollten die beiden also die Expertise besitzen, einen Bergzoo zu beurteilen? Es wurde Zeit, dass sich ein wahrer Experte den Zoo genauer anschaut: ich! Ich bin ein echter Bergmensch und somit für ein wahres Urteil über einen Bergzoo prädestiniert. Zumindest greift mich jeder in meiner Ehre an, der das Gegenteil behauptet; bin ich doch in den abgelegenen Wäldern der Thüringer Berge aufgewachsen und kenne das Rennsteiglied auswendig. *Werbung Ein Berg in Halle Der Bergzoo Halle liegt mitten in Halle an der Saale auf einen Berg. Sorry, auf einem Hügel. Diesen Hügel schenkte 1803 der Preußenkönig Friedrich Wilhelm III Johann Christian Reil, einem der bedeutendsten Mediziner seiner Zeit. Reil ließ den Hügel in eine Parkanlage umbauen, aus der 1901 dann der Bergzoo Halle wurde. Traditioneller Schwerpunkt des Zoos ist die Haltung von Bergtieren wie dem Steinbock oder dem Mähnenspringer. Aber auch Raubkatzen, Elefanten oder Affen kannst Du hier besuchen. Da Du überall über Tiger und Elefanten lesen kannst, verschone ich Dich heute damit. Heute will ich Dir zwei Tiere vorstellen, die ich vor meinen Besuch in Halle noch nicht kannte. der Mähnenspringer das Zwergzebu Der Mähnenspringer Der Mähnenspringer sieht aus wie ein zotteliger Cousin des Steinbocks. Man kann auch sagen, wie des Steinbocks bucklige Verwandschaft. Ein interessantes Tier ist es trotzdem. Die ursprüngliche Heimat des Mähnenspringers ist Nordafrika. Dort klettert der drollige Zeitgenosse am liebsten zur Dämmerung auf den Felsen herum. Wie jeder Wüstenbewohner ist er sehr genügsam. Sparsam beim Essen, wie Oma in den schlechten Zeiten. Ist kein Wasser in der Nähe, macht ihm das nichts aus. Der Mähnenspringer...

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Xbox zu Weihnachten

Aug 30

Kleine Kinder und die Geschichte mit dem Weihnachtsmann Kleine Kinder sind manchmal cleverer, als ihre Eltern denken. Jedenfalls trifft das auf meinen Junior und mich zu. Andererseits sind die Eltern oft aber auch selbst schuld, weil sie versuchen, Kinder mit Geschichten und Legenden zu erziehen, die sie früher oder später in Erklärungsnot bringen. Nehmen wir beispielsweise den Weihnachtsmann. Die Legende vom bärtigen, dicken Mann am Nordpol fängt immer harmlos an. Jetzt kommen die Eltern in Erklärungsnot Sind die Kinder dann vier Jahre, fragen sie nach den fliegenden Rentieren, die doch eigentlich gar nicht fliegen dürften, weil sie keine Flügel haben. Die Eltern erfinden daraufhin eine kleine Geschichte, um dieses Phänomen zu erklären. Ich sagte beispielsweise, dass liege am Schlitten, nicht an den Tieren. Die Rentiere alleine könnten natürlich nicht fliegen. Da es aber auf der Welt so viele Kinder gibt, die alle ein Geschenk haben wollen, braucht der Weihnachtsmann einen fliegenden Schlitten. Das ginge einfach schneller. Später fragen clevere Kinder, warum der dicke Weihnachtsmann durch den Kamin kommt und nicht einfach die Tür benutzt. Da wir keinen Kamin haben, bin ich glücklicherweise um diese Frage herum gekommen. Ich hätte keine Antwort gehabt. Letzte Weihnachten fragte mein Sohn, wie denn der Weihnachtsmann alle Kinder der Welt an einem Abend beschenken könne. Ich erklärte, dass durch die unterschiedlichen Kulturen die Geschenke an unterschiedlichen Tagen kommen. In Deutschland etwa an Heiligabend. In England und Amerika am ersten Weihnachtsfeiertag und in Russland erst am siebten Januar. Mein Kind meinte, es wären trotzdem noch zu viele Kinder zu beliefern. Daraufhin argumentierte ich mit den verschiedenen Zeitzonen. Er gab sich zufrieden. Die Xbox und Weihnachten Doch diese Woche schoss die Geschichte mit dem Weihnachtsmann wie ein Bumerang auf mich zurück, auf den ich nicht vorbereitet war. Mein Junior und ich hatten folgenden Dialog: Junior: „Papa, zum Geburtstag wünsche ich mir eine Xbox!*“ kurze Pause Ich: „Großer, das geht nicht. Die ist doch viel zu teuer. Da müssten Mama und ich viel zu lange dafür arbeiten. Und wir hätten dann natürlich weniger Zeit, um mit Dir zu spielen. Das verstehst Du doch, oder?“ kurze Pause Junior: „Papa, ich weiß wie wir es machen: Ich schreibe einen Brief an den Weihnachtsmann und wünsche mir die Xbox zu...

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Mein neues Buch: Bretagne mit Humor

Jun 28

Werbung* Endlich ist es so weit: Mein erstes Ebook ist bei Amazon erhältlich! Hallo Lässige(r), mein Blog ist jetzt schon einige Zeit, ja sogar einige Jahre, online. In dieser Zeit habe ich so einige meiner lustigen Kurzgeschichten veröffentlicht. Nun habe ich mir überlegt, ein paar dieser Geschichten als Kindle Book auf Amazon anzubieten. Ich glaube, ich darf mich jetzt „Autor“ nennen. 😉 Bretagne mit Humor Für mein erstes Buch habe ich die Geschichten über meinen Bretagne-Urlaub komplett überarbeitet und für Dich und andere Leser in einem Werk zusammen gefasst. Die Bretagne lohnt sich allemal für einen schönen Urlaub! In meinem Buch biete ich Dir neben den gewöhnlichen, humorvollen Kurzgeschichten auch ein paar kulturelle Informationen über Land, Geschichte und Leute. Du erfährst unter anderem, wie die bretonische Sprache entstanden ist, warum es in der Bretagne viele herrenlose Hunde gibt und was die Bretagne mit Bayern verbindet. Hier die wichtigsten Infos zu meinem Buch Bretagne mit Humor kurz zusammengefasst: ein kleines Buch mit 10 Kurzgeschichten Du kannst es an einem Tag oder Abend durchlesen es kostet nur 2,99 EUR natürlich in Deutsch Die Geschichten enthalten alle einen wahren Kern und wurden von mir lediglich mit ein wenig Phantasie bereichert 😉 Und jetzt das Beste: Zwischen dem 28. Juni 2015 und dem 02.Juli 2015 ist das Buch kostenlos zu haben! Also greif zu! Und hier ist der Link zu meinem Buch „Bretagne mit Humor“: Bretagne mit Humor: Meine Bretagne-Reise in Kurzgeschichten Bewertung Ich würde mich auch sehr über eine Bewertung, also eine Kundenrezension, auf Amazon freuen. Vielleicht fallen Dir ja ein paar Worte zu meinem Buch ein. Wenn es Dir gefällt, kannst Du auch gerne diesen Artikel bei Facebook oder Twitter teilen. Du brauchst dazu nur den „Share“-Button auf der linken Seite zu drücken. Beste Grüße,...

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Wie ich das Schweizer Geheimnis ums Schwingen lüftete

Jun 14

Jährlicher Besuch im Zürcher Oberland Hallo Lässige(r), wenn Du regelmäßig meine Kurzgeschichten hier im Blog verfolgst, dann weißt Du, dass ich einmal im Jahr in die Schweiz reise und mit neuen Geschichten wieder zurück komme. In der Schweiz besuche ich immer einen guten Freund. Er wohnt im Zürcher Oberland. Am ersten Abend, gleich nach meiner Ankunft, stoßen wir traditionell auf unsere Freundschaft an. Dabei stoßen wir bis tief in die Nacht vor. An den nächsten Tagen erkunden wir gemeinsam das Zürcher Oberland. Dieses Jahr machten wir uns auf, ein uraltes Schweizer Geheimnis zu lüften. Die Schweizer, ein Volk voller Geheimnisse Die Schweiz wird in der ganzen Welt beneidet. Alle Menschen bewundern den Wohlstand, die Unabhängigkeit, die direkten Demokratie und die Schokolade des Alpenlandes. Viele Deutsche und Europäer möchten gerne Schweizer sein. Nur die Schweizer möchten das nicht. Die Schweizer möchten für sich sein. Damit das so bleibt, bauten die Schweizer Barrieren um sich herum auf. Zuerst bauten sie eine geografische Barriere: die Alpen. Als der Deutsche die Alpen endlich bezwang, bauten sie eine neue Barriere: die Wissensbarriere. Der Schweizer Wohlstand basiert auf Wissen. Die Schweizer wissen alles und behalten alles Wissen für sich. In der Schweiz gilt das Bankgeheimnis. Die FIFA, mit Sitz in Zürich, ist der geheimnisvollste und intransparenteste Großkonzern der Welt. Und das geheime Wissen, wie wirklich gute Schokolade entsteht, ist bei den Eidgenossen ebenfalls sicher. Die Schweizer lassen sich nichts sagen und kochen ihr eigenes Süppchen. Das gilt übrigens auch beim Sport. Ich stelle Dir nun einen uralten, geheimen Schweizer Nationalsport vor, den ich bis vor kurzem noch nicht kannte und dessen Geheimnis ich nun lüften werde. Schwingen, der Nationalsport schlechthin Bei unserem diesjährigen Streifzug durchs Zürcher Oberland besuchten wir ein Schwinget. Bei einem Schwinget wird geschwungen. Schwingen ist bei den Eidgenossen sehr beliebt und es gibt unendlich viele Schwinger-Clubs in der Schweiz. Wenn Du jetzt auf schlüpfrige Gedanken kommst, ist das zwar gut für Dein Gedächtnis, denn nach neuesten Erkenntnissen der Gehirnforschung fördern sexuelle Gedanken die Hirnleistung, mit Schwingen haben solche Gedanken aber absolut nichts zu tun. Schwingen ist ein Schweizer Nationalsport. Ich würde es als Ringen im Kartoffelsack bezeichnen. Die Eidgenossen nennen es auch Hosenlupf. Der nationale Schwinger-Meister ist in den Alpen so etwas...

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Warum Sachsen immer noch einen König hat und wie die Wettiner im Mittelalter eine Familiendynastie aufbauten

Mai 31

Werbung* König Stanislaw und seine Wettiner Vorgänger Hallo Lässige(r), ich sitze vorm Fernseher und sehe mir die lokalen Nachrichten an. Es spricht unser Ministerpräsident Stanislaw Tillich. In unserer Familie nennen wir ihn nur König Stanislaw – so wie die beiden Ministerpräsidenten vor ihm auch: König Georg und König Kurt. Vor über 100 Jahren gab es schon mal einen König Georg. 1902 bis 1904 war das. Sachsen war früher ein Königreich. Auch wenn heute Ministerpräsidenten regieren – einmal Königreich, immer Königreich. Im Mittelalter gab es in Sachsen noch keine Könige. Damals herrschte in Thüringen, Sachsen und großen Teilen von Sachsen-Anhalt eine Familiendynastie: die Wettiner. Herrschaftliche Familiennamen Ich finde, Wettin ist ein sonderbarer Familienname. Andere Nachnamen haben eine Bedeutung, klingen logisch und machen Sinn. Obwohl ich nie ein Mädchen war, heiße ich mit Mädchennamen Müller. Wahrscheinlich, weil meine Vorfahren von Beruf Müller waren. Genau kann ich das natürlich nicht sagen und wenn es bei Ahnenforschung nur nach Familiennamen ginge, müsste in Deutschland fünfzig Prozent der Bevölkerung Müller als Vorfahren haben. Ein Freund sagte mal zu mir: „In Deutschland ist Müller kein Name sondern ein Sammelbegriff.“ Je länger ich darüber nachdenke, umso mehr glaube ich, dass er Recht hat . Wie dem auch sei, die Wettiner können nicht auf einen Beruf als Ursprung ihres Namens zurück greifen. Bei mittelalterlichen Herrscher-Dynastien erinnern die Familiennamen oft an einen berühmten Ahnen. Bei den Karolingern an Karl den Großen, bei den Ottonen an Otto dem Großen. Aber auch in dieses Schema passt der Name Wettin nicht rein. Einen Wettin den Großen hat es nämlich nie gegeben. Die Wettiner verdanken ihren Namen vielmehr einer Burg, die sie sich Anfang des 11. Jahrhunderts unter den Nagel gerissen hatten: und zwar der Burg Wettin, nordöstlich von Halle an der Saale, im heutigen Sachsen-Anhalt gelegen. Doch wie kamen die Wettiner zu ihrer Burg? Mittelalterliche Politik und wie die Wettiner dadurch zu ihrer Burg kamen Als die Wettiner noch keine Wettiner waren, hatten sie keinen Nachnamen, nur Vornamen mit lateinische Nummern. In ihrer Ahnenreihe findet sich beispielsweise ein Dietrich I. Wahrscheinlich war Dietrich der Sohn eines schwäbischen Herzogs und einer Frau aus einem Harzer Adelsgeschlecht. Aber so ganz genau weiß das heute keiner mehr. Die, die es wissen könnten, sind längst...

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